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Stufe 2 – Ihr Hörvermögen

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Mit einem gesunden Gehör nehmen Sie ein breites Spektrum an Tönen wahr. Grillenzirpen und Vogelgezwitscher hören Sie ebenso deutlich wie tiefes Donnergrollen oder das Brummen eines Motors. Normalerweise hört ein Mensch Frequenzen zwischen 20 und 20.000 Hertz und kann Lautstärken von 0 bis 120 Dezibel wahrnehmen. Die Hörleistung beträgt dann 100%.

Die häufigsten Gründe für einen Hörverlust sind alters- oder lärmbedingte Schädigungen der feinen Sinneszellen in der Hörschnecke (Cochlea). Schon bei leichten Hörproblemen ist es sinnvoll aktiv zu werden, um das Zusammenspiel zwischen Ohr, Nervenbahnen und Gehirn weiterhin zu fordern und zu trainieren. Denn es geht nicht nur um das Hören, sondern um das richtige Verstehen. Lassen Sie Ihr Gehör deshalb mindestens einmal im Jahr vom HNO-Arzt oder beim Hörakustiker kontrollieren.

Verstehen ist eine Meisterleistung unseres Gehirns

Wenn Sie ans Hören denken, denken Sie bestimmt zuerst an Ihre Ohren. Tatsächlich findet das eigentliche Verstehen aber zwischen unseren Ohren statt: in unserem Gehirn. Denn unser Gehirn gibt den Klängen erst einen Sinn.

Je mehr akustische Details das Gehirn erhält, desto leichter kann es Sprache und Lärm getrennt wahrnehmen oder Gesagtes verstehen. Solange wir gut hören, ist dieser Prozess mühelos für uns. Sobald aber das Hörvermögen nachlässt, verändert sich die Lautstärke sowie die Klangfarbe, die unser Gehirn gewohnt ist.

Dadurch ist das Hören anstrengender, und wir brauchen immer mehr geistige Energie, um die entstandenen Klanglücken zu ergänzen und mit Sinn zu füllen.

Hören kann also müde machen! Neueste wissenschaftliche Studien belegen, dass der Mangel an akustischen Reizen und der soziale Rückzug zu einem Abbau der geistigen Leistungsfähigkeit führen können. Experten bezeichnen eine nicht versorgte Altersschwerhörigkeit sogar als Hauptrisikofaktor für Altersdemenz und Altersdepression.

Zu Stufe 3 – Ihr persönlicher Stil.

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